Ende der Steueroase Gibraltar

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Spanien hat angekündigt, Gibraltar von seiner Liste der Steueroasen zu streichen, ein Schritt, der nach 35 Jahren erfolgt und Teil umfassenderer Vereinbarungen über Schengen, Grenzverkehr und wirtschaftliche Zusammenarbeit ist.

Das spanische Finanzministerium bereitet einen Ministerialerlass vor, der nach Veröffentlichung im Staatsanzeiger (BOE) in Kraft treten wird.

Gibraltar stand seit 1991 auf der spanischen Liste der nicht kooperativen Rechtsgebiete, aber Spanien ist nun der Ansicht, dass Gibraltar die Kriterien für steuerliche Transparenz und faire Besteuerung erfüllt.

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Dieser Schritt erfolgt noch vor der formellen Ratifizierung des neuen Abkommens über Gibraltar nach dem Brexit. Der Beschlussentwurf wird einer öffentlichen Konsultation unterzogen, bevor er im Boletín Oficial del Estado veröffentlicht wird.

Diese steuerliche Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Normalisierung der Beziehungen zwischen Spanien, dem Vereinigten Königreich und Gibraltar. Spanien wird die Kontrolle der Schengen-Grenze in Gibraltar an Hafen und Flughafen übernehmen.

Der geplante Abbau des Grenzzauns bei Gibraltar könnte erhebliche Auswirkungen auf die umliegenden Städte haben, da viele Einwohner täglich jenseits der Grenze arbeiten oder Dienstleistungen erbringen. Gleichzeitig wächst das wirtschaftliche Interesse an der Region, mit Projekten wie einem luxuriösen Küstenprojekt in Gibraltar und Plänen für einen Megatunnel unter der Straße von Gibraltar.

Quelle: Agenturen